Salesforce DX - Die neue Developer Experience

11. August 2020 von Patrik Jakober

Salesforce DX verändert grundlegend den Arbeitsalltag von Salesforce Entwicklerteams. Es sorgt für höhere Produktivität sowie bessere Zusammenarbeit und gibt Ihnen bessere Kontrolle über Ihre Anwendungen. Endlich können Teams effizient arbeiten!

Salesforce DX - Tools und Best Practices zur Verbesserung des Entwicklungsprozesses

Als Salesforce DX 2016 während der jährlichen Dreamforce-Konferenz von Salesforce zum ersten Mal angekündigt wurde, sorgte dies für Begeisterung bei einer Vielzahl von force.com-Entwicklern.

DX wurde mit dem Versprechen vorgestellt, die Developer Experience (daher der Name DX) von Grund auf zu ändern und den Entwicklern Tools und Best Practices zu Verfügung zu stellen, die bei anderen Plattformen schon längst zum Standard gehören und mit denen der komplette Entwicklungsprozess verbessert wird.

Vor der Einführung von DX war es nur mit viel Aufwand bzw. Kosten möglich, eine moderne Entwicklungs- und Deploymentpipeline für Softwareprojekte auf der Salesforce-Plattform bereitzustellen.

 

Salesforce-DX

 

 

Es gab natürlich Werkzeuge und Ansätze (z.B. bezahlte Services), wie man das Beste aus den vorhandenen Mitteln herausholen kann. Diese waren jedoch nicht immer eingängig oder sie funktionierten oft nicht. Außerdem erforderten sie ebenso wie das Schreiben eigener Scripte eine lange Einarbeitungs- und Wartungszeit. Das machte die Salesforce-Entwicklung im Vergleich zu anderen Technologien und Plattformen träge und nicht mehr zeitgemäß. Auch das wichtige Thema der Versionierung war so zeitaufwändig und komplex, dass teilweise einfach darauf verzichtet wurde.

Eine Besonderheit bei der Entwicklung für die Salesforce-Plattform ohne DX ist mit Sicherheit die Tatsache, dass Änderungen von der lokalen Entwicklungsumgebung immer in eine Salesforce-Org kopiert werden müssen, um die Auswirkungen zu sehen. Es ist also nicht möglich, eine vollständige lokale Testumgebung aufzusetzen, was dazu führt, dass für jede Änderung ein eigenes Deployment auf die entsprechende Salesforce-Org durchgeführt werden muss. Diese Deployments können abhängig von der Art und der Menge der Änderungen sehr zeitaufwändig sein. Das führt dazu, dass der eigentliche Entwicklungsprozess von den Deployments gestört wird.

 

Deployments mit DX sind deutlich leichtgewichtiger und schneller

Mit DX werden diese Deployments zwar nicht abgeschafft, allerdings sind sie durch eine aktualisierte Projektstruktur und neue Org-Typen deutlich leichtgewichtiger und schneller geworden. Das wiederum führt zu einer höheren Entwicklungsgeschwindigkeit und legt den Fokus verstärkt auf die eigentlichen Entwicklungen und nicht den Prozess, um die Entwicklungen auf die Salesforce Org zu deployen.

 

 

Continuous Development with Salesforce DX

Continuous Development with Salesforce DX (© eXXcellent solutions)

 

 

Verbesserte Unterstützung der Continous Integration und Continous Delivery/Deployment-Pipelines

Eine weitere Neuerung ist die verbesserte Unterstützung von Continous Integration und Continous Delivery/Deployment-Pipelines. CI- und CD-Pipelines haben sich für andere Plattformen bereits bewährt und zeigen, dass dadurch die Codequalität und Stabilität des Projekts deutlich verbessert wird. Daher ist es nur logisch, dass Salesforce für DX ebenfalls ein Tool bereitstellt, dass bei der Erstellung dieser Pipelines hilft: Salesforce CLI. Mit diesem Werkzeug können alle Aspekte, die für solche Pipelines relevant sind (z.B. das automatische Erstellen von Test-Orgs, Deployment von Code, Abgleich der Metadaten mit anderen Orgs, Ausführung von Unit Tests), über einfache Skripte gesteuert werden.

 

Salesforce DX ist bereits Standard für die Durchführung von Salesforce-Projekten

Inzwischen ist DX weitestgehend von den Kinderkrankheiten befreit und in vielen Unternehmen bereits der Standard für die Durchführung von Salesforceprojekten. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Es bietet verbesserte Unterstützung von CI/CD-Lösungen.
  • Die Tooling-Unterstützung ist deutlich verbessert im Vergleich zu Nicht-DX-Projekten.
  • DX wird aktiv von Salesforce weiterentwickelt (z.B. im Gegensatz zur force.com IDE).
  • Das Source Format verringert das Risiko von Merge-Konflikten

 

Zum Schluss

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Salesforce mit Salesforce DX ein großer Schritt in die richtige Richtung gelungen ist, der dafür sorgt, dass Softwareprojekte für Salesforce.com künftig deutlich schneller und effizienter umgesetzt werden können.

In unserem neuen Whitepaper „Entwicklungsprozess mit Salesforce DX“ finden Sie zusätzliche Informationen und Tipps zu Salesforce DX mit Best Practices für die Nutzung von Salesforce DX und wie diese in Ihren Entwicklungsprozess eingebunden werden können.

 

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Weitere Informationen

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Schreiben Sie mir eine E Mail, ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme:

emailpatrik.jakober@exxcellent.de

 

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Über Patrik Jakober

Patrik Jakober ist ein erfahrener Softwareentwickler und Senior Software Engineer bei eXXcellent solutions. Er studierte Medieninformatik an der Hochschule der Medien in Stuttgart und begann seine Karriere bei logicline GmbH. Dort entwickelte er unterschiedliche Anwendungen auf der force.com Plattform. Seine Kompetenz rund um Apex, Lightning Web Components, Integration verschiedener Web-Services über SOAP- und REST-Schnittstellen bringt er seit 2019 auch bei der eXXcellent Solutions in Salesforceprojekten ein und ergänzt diese mit seinen Kenntnissen rund um Java, JavaScript, HTML, WSDL, JSON und agiles Projektmanagement.

Tags: Alle Blogbeiträge, Salesforce

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